Gerade in Gaarden sind immer mehr Menschen vom Vermarktungswahn der Stadt Kiel betroffen. Die Stadt möchte sich nach außen als „Kiel Sailing City“ präsentieren und ein „sozialer Brennpunkt“ Gaarden passt da nicht ins Bild.

Gerade hier werden Mieten immer mehr in die Höhe getrieben, bezahlbare soziale und kulturelle Einrichtungen müssen immer mehr weichen. Das Freibad Katzheide wird mittelfristig schließen müssen, da an der Hörn ein von der Stadt geplantes „Zentralbad“ entstehen soll.

Am 30. April werden wir einen Tag mitten im Stadtteil so gestalten wie wir ihn wollen – lasst uns gemeinsam einen Gegenentwurf zur ungerechten Umstrukturierung des Stadtteils proben. Entgegen der Vereinzelung und Isolation sogenannter sozialer Probleme eröffnen wir einen Raum, indem wir uns austauschen, kennenlernen und gemeinsame, solidarische Wege finden wollen – das Pflaster gehört denen die darauf tanzen!

Um 15 Uhr soll es losgehen auf dem Vinetaplatz mit verschiedenen Beiträgen und Angeboten. Organisiert wird das ganze von einem Bündnis verschiedener politischer Gruppen und Gewerkschaften (GGGA).

Bisherige Ablaufplanung (nur zwei öffentliche Punkte, :

  • 15.00 Beginn (Begrüßung, Stände, Kinderaction, Straßenmusik)
  • 17.00 Band „Bad Smiles
  • 18.00 weitere Bands… u.a. LPP & Friends

Wir dokumentieren hier einen Artikel vom 23.4.11 auf Indymedia.

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Die zentrale Informations- und Mobilisierungsveranstaltung für die Aktionen rund um den ersten Mai in Kiel findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Vokü Schwarz/Rot der FAU Kiel in der Alten Meierei statt.

An diesem Abend werden wir uns ausgehend von einer generellen Betrachtung des ersten Mai mit verschiedenen Fragen auseinandersetzen: Wie gangbar sind “Traditionsevents” wie der rste Mai für das Etablieren emanzipatorischer Praxis? Zudem kommen in der Chiffre “1.Mai” die verschiedensten Ansätze der radikalen Linken zusammen – hier die Großaufläufe der K-Gruppenüberreste, dort der mittlerweile nicht minder traditionelle Großstadtriot; die einen Treffen sich zum hedonistischen Chillout, während andere ihre Gesundheit in die Wagschale werfen, um die Großdemos der Faschisten aufzuhalten. Und jetzt kommt auch noch so ein Kieler Bündnis daher und versucht allen ernstes, in Kiel mit einer ganzen Veranstaltungs- und Aktionsreihe aufzuwarten, die irgendwie all die genannten Elemente des 1.Mai im Kleinen vereinen. Wir wollen unser Konzept vorstellen und uns dabei vor dem Hintergrund allgemeiner linker Politik kritisch selbst reflektieren.

Auch diesesmal soll es wieder einen kulturellen Teil des Abends geben: Amortisation, ein musikalisch-lyrisches Duo aus Hannover. Sie spielen finstere Gitarre und Keyboard, dazu gibt es Gedichte. Düsterer-atmosphärischer Minimal Postrockambient

Location: Alte Meierei

Zur Übersicht: hier

Hier nun wie versprochen weitere Termine (wird aktualisiert):

Heutzutage leben immer mehr Menschen in Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit oder eingezwängt in immer prekäreren Arbeitsverhältnissen. Die gesellschaftlichen Probleme spitzen sich zu und es wird lediglich mal mehr und mal weniger am Bestehenden geschraubt, doch die Probleme bleiben die gleichen. Dies ist darin begründet, dass im Kapitalismus nicht die Bedürfnisse des Menschen im Vordergrund stehen, sondern wie viel Profit erzielt werden kann. Wir müssen also unsere Probleme selber lösen

Wer sind „wir“?

Wir sind verschiedene Menschen, die sich zu der „Gerecht geht anders“-Demo (zu der ein Bündnis aus DGB, Parteien und Verbänden aufgerufen hatte) im letzten September zusammengeschlossen haben, um der kosmetischen Kritik auf dieser Demo etwas entgegenzusetzen. Es ist mittlerweile egal welche Partei an der Regierung ist, es muss darum gehen, ein schönes Leben für Jede_N möglich zu machen – das wird nur unter ganz anderen Rahmenbedingungen möglich sein. Für uns spielt es keine Rolle woher jemand kommt, arbeitslos, studierend, Schüler_In, Azubi, Leiharbeiter_In oder tatsächlich festangestellt.

Straßenfest in Gaarden – 30.04.11 Vinetaplatz (15:00)

Gerade in Gaarden sind immer mehr Menschen vom Vermarktungswahn der Stadt Kiel betroffen. Die Stadt möchte sich nach außen als „Kiel Sailing City“ präsentieren und ein „sozialer Brennpunkt“ Gaarden passt da nicht ins Bild.

Gerade hier werden Mieten immer mehr in die Höhe getrieben, bezahlbare soziale und kulturelle Einrichtungen müssen immer mehr weichen. Das Freibad Katzheide wird mittelfristig schließen müssen, da an der Hörn ein von der Stadt geplantes „Zentralbad“ entstehen soll. Am 30.4. werden wir einen Tag mitten im Stadtteil so gestalten wie wir ihn wollen – lasst uns gemeinsam einen Gegenentwurf zur ungerechten Umstrukturierung des Stadtteils proben. Entgegen der Vereinzelung und Isolation sogenannter sozialer Probleme eröffnen wir einen Raum, indem wir uns austauschen, kennenlernen und gemeinsame, solidarische Wege finden wollen – das Pflaster gehört denen die darauf tanzen!

Erster Mai

Der Erste Mai ist seit jeher der Kampftag der Arbeiter_innenbewegung. Einige Erfolge wurden erzielt, neue Probleme sind hinzugekommen und die Ursachen vieler Probleme sind seit Jahren die Selben.

Auch dieses Jahr wollen wir gemeinsam unsere Forderungen auf die Straße tragen. DGB Würstchenstände und Selbstbeweihräucherung helfen uns dabei nicht. Was wir brauchen ist eine offensive Praxis linker Bewegung. Für uns ist es wichtig selbst zu bestimmen was der Erste Mai ist, darum wollen wir gemeinsam unter dem Motto „Gerecht geht GANZ anders“ auf die Kieler 1. Mai Demo gehen und dort unseren Standpunkt vertreten.

Beginn DGB-Demo: 10:00 (Wilhelmplatz) Treffpunkt zur „Anreise“ aus Gaarden: 9:00 Vinetaplatz

Weitere Vorfeldveranstaltungen

Neues Blog von/für GGGA

Veröffentlicht am März 26, 2011 von tlow in Über uns
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Hier bald mehr zu Gerecht geht GANZ anders (GGGA) 2011!